Wärmeschutz mit Normalputz für FassadenDas Hängeputz-Fassadendämmsystem ermöglicht erstmals das Herstellen statisch und bauphysikalisch perfekter Putzfassaden auf Dämmstoff ohne üblicher Kleber oder Dämmplattendübel.System zur Herstellung kompakter, verbundfreier Wärmedämm-Fassaden mit Normalputz auf Grundlage des SERA-Befestigungsprinzips (intern. patentiert)Leichtfassaden aus veputzten Dämmstoff (z.B. Wärmedämmverbundsysteme) werden üblicherweise entweder mit der Gebäudewand verklebt, verdübelt oder mittels Befestigungsleisten verbunden. Das 4. Befestigungsprinzip, das SERA-Befestigungsprinzip, basiert auf einer Hängeankertechnik. So wird die Putzschale direkt mit der Gebäudewand verbunden. Die Dämmschicht bleibt unbelastet. (Hingegen bei Wärmedämmverbundsystemen muß der Dämmstoff den Verputz mittragen, sodass nur leichte Dünnschichtputze zum Einsatz kommen können). Daraus resultieren solide, diffusionsoffene Kompaktfassaden in "Echtputz-Qualität". Das "Hängeputz-Fassadendämmsystem" ist für starke Dämmstoff-Lagen (aus Dämmplatten) und für schwere Putze geeignet. Es begründet alternativ zu den Wärmedämmverbundsystemen eine neue Generation "verbundfreier, putztragender Wärmedämmsysteme". Diese hochwertigste unter den verfügbaren einschlägigen Leichtfassaden-Techniken wird seit 1989 eingesetzt. Bevorzugte Einsatzgebiete sind wenig strukturierte Fassadenteile (stärker strukturierte, kleinflächige Teile werden mit Dübeln herkömmlich befestigt). Diese Technik eröffnet neue Wege beispielsweise in der Lösung von Schallschutzproblemen oder in der Wiederbelebung klassischer Putzstrukturen. Aus Putz bestehender Fassadenschmuck kann trotz Dämmstoffuntergrund verwendet werden. Unebene Untergründe stellen hier ein geringes Problem dar. Der Verwendung alternativer Dämmstoffe in Plattenform eröffnen sich neue Anwendungen. Interessante, neue gestalterische (auch künstlerische) Möglichkeiten bietet z.B. die Intarsienputztechnik, die ja mit dem Aufkommen der Wärmedämmverbundsysteme in Vergessenheit geraten ist.
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